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Reisebericht Stockholm
(September 2005) |
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Tunnelbanan
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Bild 10: C14 1378 hält im Bahnhof Solna Centrum auf
der Blåa Linjen
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gröna,
röda,
blåa
linjen: Wie es begann
U-Straßenbahn wird U-Bahn
1933 wurde im Süden Stockholms ein Tunnel für die
Vorortstraßenbahnlinien Richtung Hökarengen und Örby
eingeweiht. Das war die Keimzelle der Stockholmer Tunnelbana,
als 1941 beschlossen wurde, daraus eine U-Bahn zu machen. Das
Vorhaben wurde zwar durch den 2.Weltkrieg gebremst, aber am
1.10.1950 fuhr die erste Tunnelbana von Slussen nach Hökarengen,
teilweise auf der Trasse der ehemaligen Vorortstraßenbahn.
Im folgenden wird die Netzentwicklung anhand einfacher Prinzipskizzen
verdeutlicht. Die Strecken der Tunnelbana sind farbig
dargestellt. Die im Text erwähnten Bahnen sind eingezeichnet.
Innenstadtstraßenbahnlinien und Pendeltåglinien
konnten nicht berücksichtigt werden, um die Übersichtlichkeit
zu wahren.
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1951 erhielt diese Strecke Zuwachs
in Form einer Zweiglinie nach Stureby, ebenfalls auf der Strecke
einer ehemaligen Vorortstraßenbahn (Linie 19 nach Örby,
Teilstück Stureby - Örby auf Bus umgestellt). |
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Zwei Inselbetriebe bilden
sich und wachsen zusammen
Am 26.10.1952 wurde eine Tunnelbana in den Stockholmer Westen
eingeweiht, und zwar vom Hötorget nach Vällingby.
Damit hatte Stockholm zwei voneinander getrennte U-Bahnbetriebe.
Auch hier wurde die Strecke einer Vorortstraßenbahn verwendet:
Die der Linie 11 nach Ängby (Islandstorget). |
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Erst am 24.11.1957 wurden die
beiden Netzteile zu einem Betrieb vereinigt, als die Innenstadtstrecke
Hötorget - Slussen in Betrieb ging.
Damit war der erste Teilabschnitt in Grundzügen errichtet.
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Der zweite Teilabschnitt
1946-56 wurde eine Vorortstraßenbahn vom Telefonplan nach
Fruängen gebaut. Diese wurde am 5.4.1964 auf U-Bahnbetrieb
umgestellt. Gleichzeitig wurde die Vorortstraßenbahn nach
Mälarhöjden durch eine Tunnelbana auf anderer Trassenführung
ersetzt. Am 2.9.1967 wurde Ropsten erreicht.
Der zweite Teilabschnitt war geschaffen.
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Das dritte Netz
Ab 1975 wurde ein weiteres Teilnetz in Betrieb genommen: Aus
dem Stadtzentrum nach Nordwesten, nach Akalla und Hjulsta. Die
Blåa Linjen war geboren. |
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Im Jahre 2000 wurde zudem noch
die Tvärbana eingeweiht, eine halbkreisförmige Stadtbahnlinie
im Süden der Stadt, die in Alvik mit der Nockebybana zusammentrifft
und zudem die nach Süden und Westen verlaufenden Tunnelbana-Linien
auf sehr sinnvolle Weise verknüpft. |
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Das Netz heute |
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Seit 1950 hat sich ein Netz
von 106 km Länge und 100 (101) Bahnhöfen entwickelt,
das von drei Liniengruppen bedient wird: Die Gröna
Linjen (Grüne Linien, Inbetriebnahme ab 1950), die
Röda Linjen (Rote Linien,
ab 1964) und die Blåa Linjen
(Blaue Linien, ab 1975). Bis heute wird sie im Linksverkehr
befahren.
Die Stockholmer Tunnelbana ist heute nach London, Paris und
Berlin das viertgrößte U-Bahnnetz Europas, das von
etwa 900 Wagen (Stand 1995, vor der Beschaffung der C20) bedient
wird.
Der 101. Bahnhof, die Haltestelle Kymlinge zwischen Hallonbergen
und Kista an der Blåa Linjen wurde mangels Bedarfs nie
in Betrieb genommen: Eine dort in den Siebzigern geplante Trabantenstadt
wurde nicht gebaut.
Während Gröna Linjen und Röda Linjen mit 650V
Gleichspannung fahren, wird die Blåa Linjen mit 750V betrieben.
Daher waren die älteren Wagen umschaltbar (Stand 1975).
Die Linien einer Gruppe teilen sich innerhalb des Stadtzentrums
eine Stammstrecke und verzweigen sich außerhalb. Dadurch
gibt es auf den Stammstrecken naturgemäß Überlagerungen,
die zu einer Taktverdichtung führen. So folgen sich z.B.
auf der Stammstrecke der Gröna Linjen zwischen Slussen
und Odenplan in der HVZ die Züge in kurzen Abständen
von unter zwei Minuten.
Es verkehren die Linien:
Linje 17: Alvik - Skarpnäck
Linje 18: Åkeshov
- Farsta strand
Linje 19: Hässelby
strand - Hagsätra
Linje 13: Ropsten - Norsborg
Linje 24: Mörby centrum
- Fruängen
Linje 26: Mörby centrum
- Liljeholmen
Linje 10: Hjulsta - Kungsträdgården
Linje 11: Akalla - Kungsträdgården
Alle drei Liniengruppen haben mit der Station T-Centralen einen
gemeinsamen Umsteigebahnhof. Diese Station erschließt
zugleich den Stockholmer Hauptbahnhof und den zentralen Omnibusbahnhof,
was für ein sehr hohes Fahrgastaufkommen sorgt.
Es gibt einen Abschnitt, auf dem die Stammstrecken der Gröna
und der Röda Linjen direkt parallel nebeneinander verlaufen,
und zwar zwischen Slussen und T-Centralen. Auf Grund der dichten
Zugfolge wäre es dennoch unmöglich, den Verkehr dort
auf nur zwei Gleisen abzuwickeln; die Strecke ist somit viergleisig
mit Richtungsbahnsteigen ausgebaut, d.h. zwischen den Roten
und Grünen Linien kann man entweder Richtung Süden
oder Norden niveaugleich umsteigen und muss keine Treppen bewältigen.
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>> Bild wird nachgereicht <<
Bild 11: Der viergleisige Abschnitt zwischen Gamla Stan
(im Hintergrund) und Slussen (unter dem Fotografen)
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Auch an der T-Centralen gibt
es für die Züge der Gröna und Röda Linjen,
die in derselben Himmelsrichtung fahren, gemeinsame Richtungsbahnsteige,
allerdings nicht neben, sondern übereinander.
Für die übrigen Umsteigebeziehungen, die nicht ganz
so bequem zu bewältigen sind, gibt es im Netz der Tunnelbana
Aufzüge an jeder Station und insgesamt 338 Rolltreppen.
Die Station Östermalmstorg liegt 40 Meter tief unter dem
Erdboden.
Die Tunnelbana fährt mit Gleichspannung, die aus einer
von oben bestrichenen Stromschiene abgenommen wird. Schutzbretter
sorgen dafür, dass die Stromschiene - anders als etwa im
Berliner Kleinprofilnetz - auch nach oben abgeschirmt ist.
Heute zählt die Tunnelbana 1999 273 Millionen Fahrgäste,
an Werktagen im Winter bis zu 900.000 Fahrgäste pro Tag.
Die meisten Stationen im Netz sind für Züge aus acht
Altbauwagen ausgelegt. Lediglich die Blåa Linjen und einzelne
Stationen an der Röda Linjen sind für Zehn-Wagen-Züge
gebaut (Hier sollte von der Technischen Hochschule aus einmal
eine parallele Entlastungsstrecke unter der Stadt hindurch gebaut
werden). Die bisher letzte Streckenerweiterung fand am 15.08.1994
statt, als die Gröna Linjen von Bagarmossen um eine Station
nach Skarpnäck verlängert wurde.
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>> Bild wird nachgereicht <<
Bild 12: Auf einzelnen Streckenabschnitten fährt die
Tunnelbana an der Oberfläche oder sogar als Hochbahn:
C20 im Endbahnhof Ropsten
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Die Fahrzeuge
Die ersten Fahrzeuge (C1) wurden 1950 in Betrieb gesetzt. Das
waren 17,62m lange, dreitürige Vierachstriebwagen mit je
zwei (!) Führerständen, die stets in Zwei-, Vier-,
Sechs- oder Achtwagenzügen eingesetzt wurden. Allerdings
wurde je ein Führerstand pro Wagen später nicht mehr
mit den Einrichtungen für Einmannbetrieb ausgerüstet,
womit sie nur noch zu Werkstattwecken benutzbar waren. Bis 1961
wurden in dieser Manier 450 Einzelwagen C1, C2 und C3 geliefert,
wovon allerdings 85 nur je zwei Rangierfahrstände besaßen
(C3).
Entgegen dem damaligen Lackierungsschema hellblau/beige wurden
die Tunnelbana-Wagen in grün lackiert, weil sich dieser
Farbton allgemein als strapazierfähiger erwiesen hatte.
Ab dem C4 wurden die bis dahin glatten Seitenwände gesickt
ausgeführt und nur noch ein Führerstand pro Wagen
eingebaut. Dann änderte sich bis zum C15 und bis 1989 nichts
wesentliches, außer, dass ab dem Typ C8 Wagen in Blau
mit weißem Streifen ausgeführt waren. Dies war aber
scheinbar noch nicht allumfassend, denn sogar einige Wagen der
Serie C12 sind noch grün gewesen. Auch ältere Fahrzeuge,
sogar C2, wurden noch blau umlackiert.
Die Motoren und elektrischen Ausrüstungen der Wagen der
ersten Generation (C1-C3) wurden 1977-1989 in die Neubauwagen
der Serien C12, C13, C14 und C14z eingebaut, die auch heute
noch zumindest teilweise fahren. Fünfzehn Zweiwagenzüge
C8/C9 wurden zum Einsatz auf der mit Fahrleitung überspannten
und mit größerem Lichtraumprofil ausgerüsteten
Saltsjöbana
mit Dachstromabnehmer und Ausgleichswülsten versehen. Gleichzeitig
verloren sie ihre Mitteltür.
Alle Achsen sind angetrieben, als Bremse wird eine kombinierte
elektrische und Druckluftbremsanlage verwendet, so dass man
am Zischen immer erkennen kann, wenn sich ein Altbauzug nähert.
Alle Altbauwagen verfügen über Übergangstüren
an allen Wagenenden, die eine Evakuierung auch an Stellen ermöglichen,
an denen es keinen Schutzraum neben dem Fahrzeug gibt.
Der letzte Altbauwagen wurde mit dem C14 1399 im Jahr 1989 abgeliefert.
Seit 1997 wurden 270 neue Dreiwagenzüge C20 mit Übergangsmöglichkeit
innerhalb eines Zuges zunächst von Adtranz, später
von Bombardier geliefert. Bei diesen Wagen sind zwei Drehgestell-Endwagen
einem vierachsigen Mittelwagen aufgesattelt. Die Höchstgeschwindigkeit
beträgt 90 km/h, die Leistung 8x125kW. Auf die Nottüren
an den Enden wurde verzichtet, stattdessen kamen mittig schmale
Fensterscheiben zum Einbau, die sich im Evakuierungsfall entfernen
lassen sollen (s.u.).
Damit kann auf die älteren Fahrzeugtypen in der HVZ aber
nicht verzichtet werden. Zumindest aus den sich äußerlich
kaum unterscheidenden Serien C12 bis C15 werden noch Fahrzeuge
eingesetzt. Maximale Zuglänge sind vier Altbau-Zweiwagenzüge
oder drei Neubau-Dreiwagenzüge.
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Bild 13: Modern: C20 2128 klar zur Abfahrt in Ropsten
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Die Neubauzüge machen leider
auch mit Unzulänglichkeiten von sich reden, zuletzt berichtete
am 16.9.2005 die Zeitung Svenska Dagbladet von Notausstiegsfenstern
an den Stirnseiten, die sich praktisch nicht öffnen ließen.
Auch wir haben Unregelmäßigkeiten im Betrieb der
Neubauwagen beobachtet: Normalerweise waren - sehr zu unserem
Bedauern - außerhalb der HVZ auf der Blåa Linjen
keine Altbauzüge im Einsatz. Aber eines Abends kam nach
langer Verspätung ein Altbau-Vierwagenzug. Und damit nicht
genug. Nicht nur, dass der Betrieb völlig unplanmäßig
ablief, Richtung Betriebshof fuhr noch ein einsamer Neubauzug,
von dort kamen immer wieder Altbau-Vierwagenzüge stadteinwärts...
Hatte etwas zur vorübergehenden Stillegung der neuen Fahrzeuge
geführt?
Der Wagenpark ist in folgenden Betriebshöfen nach Linien
getrennt beheimatet:
Gröna Linjen: Hammarby
(Inbetriebnahme 1947), Vällingby (1952) und Högdal
(1957/58)
Röda Linjen: Nyboda
(1964) und Mörby (1978)
Blåa Linjen: Rissne
(1975)
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Fahrbetrieb
Allen Tunnelbanawagen ist eine gute Beschleunigung und ein ruhiger
Lauf, sowie ein niedriger Geräuschpegel gemein.
Jedoch wird dieser positive Eindruck durch die Kombination eines
offenbar fahrgastunfreundlichen Geschwindigkeitsüberwachungssystems
mit mitunter etwas schmerzbefreiten Fahrpersonalen getrübt.
Das Geschwindigkeitsüberwachungssystem ACT gibt punktuell
eine im folgenden Streckenabschnitt einzuhaltende Höchstgeschwindigkeit
vor. Dabei sorgt ACT lediglich dafür, dass der Wagen nicht
schneller fährt, als vorgegeben. Dadurch eintretende Bremsvorgänge
finden aber leider auf kürzestem Wege statt, damit die
langsameren Streckenabschnitte nicht länger
sein müssen, als unbedingt nötig. Die kürzeste
Fahrzeit wird erreicht, wenn man als Fahrer den Sollwertgeber
auf maximale Beschleunigung einstellt und alles andere ACT machen
lässt. Und wenn ACT dann die Geschwindigkeit ermäßigt,
dann hat das den Charakter einer Vollbremsung. Was kurzen Fahrzeiten
dient, wird für stehende Fahrgäste so zum Problem,
und wir haben nicht nur einmal Fahrgäste, die schon auf
dem Weg zur Tür waren, die eine oder andere Pirouette um
eine Griffstage drehen sehen.
Aber wir sind auch mit Fahrern gefahren, die rechtzeitig sanft
bremsten, so dass ACT nicht erst eingreifen musste.
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Besonderes
Die geologisch schwierige Bausituation Stockholms, eine Kombination
aus Höhenunterschieden, massivem Fels, der teils bis an
die Erdoberfläche reicht, und vielen Gewässerunterfahrungen
machte eine Vielzahl besonderer bautechnischer Lösungen
erforderlich. So stehen z.B. alle Gebäude über dem
Bahnhof T-Centralen nicht auf dem U-Bahntunnel selbst, sondern
auf einer Vielzahl äußerst massiver Stahlbetonstützbögen,
die noch über dem Tunnel errichtet wurden. Die Stationen
machen durchweg einen angenehmen, sauberen, bisweilen etwas
ausgefallenen (s.u.) Eindruck.
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Kunst in der Tunnelbana
Sind die älteren Stationen noch hell und geräumig,
aber schlicht als für ihre Zeit typische U-Bahnstationen
mit gefliesten Wänden erbaut worden, so wurden die später,
insbesondere ab 1970 errichteten Bahnhöfe völlig anders
gestaltet: Keine glatte Wand aus Kacheln verbirgt den soliden
Fels, auf dem Stockholm steht, nur eine dünne Schicht Spritzbeton
sorgt dafür, dass nirgends etwas herunterrieseln kann.
Dieser Stationstyp wird in Stockholm "Grottstation",
also Grottenstation genannt. Fast jede dieser Stationen ist
in einem anderen Farbton gestrichen und zusätzlich für
sich einzigartig ausgestaltet. So findet man z.B. in Solna Centrum
ein dunkles Rot mit grünem Wald und untergehender Sonne.
Dazu kommen Schaukästen mit Dioramen und Kollagen, die
von Künstlern gestaltet wurden. Der Bahnhof T-Centralen
ist in einem kräftigen Blau gehalten, Kungsträdgården
blieb hingegen grau, aber Baumstämme und Wasserfälle
sorgen für eine eigenartige Atmosphäre.
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Zukunft
Immer wieder gab es in der Vergangenheit Pläne, das Stockholmer
Tunnelbana-Netz zu erweitern, so z.B. teilweise auf der Trasse
der Saltsjöbana
nach Nacka, wobei nicht bekannt ist, welche Zukunft man sich
für den dann recht kleinen Restbetrieb der Saltsjöbana
vorgestellt hatte. Auch nach Lidingö Centrum war einmal
von Ropsten aus eine Verlängerung vorgesehen. Daher ist
die Station Ropsten dafür bereits vorgesehen: Sie liegt
so hoch, dass eine Querung des Lilla Värtan auf einer Brücke
möglich wäre. Die Strecke nach Mörby Centrum
heißt bis heute intern "Täby-Linjen", obwohl
diese Verlängerung nie gebaut wurde.
Hier sollte die Roslagsbana
durch eine Tunnelbana ersetzt werden. Jedoch wurde sie um 1990
durchgreifend modernisiert. Eine Umstellung wird also nicht
erfolgen.
Derzeit kursieren Pläne in den Medien, eine Halbkreisförmige
Verbindungslinie im Norden der Stadt, analog der Tvärbana
im Süden, zu errichten. Es ist noch ungeklärt, ob
diese Strecke als Tunnelbana oder als Straßenbahn gebaut
wird, und es gab diesbezüglich eine nicht repräsentative
Fernsehumfrage, während wird vor Ort waren. Eine klare
Präferenz gab es weder für Tunnelbana noch für
Straßenbahn. Allerdings ist in Programmen einzelner Parteien
in Stockholm, wie auch auf Lidingö nachzulesen, dass das
ganze als Straßenbahn zu bauen und mit der Lidingöbana
zu verbinden sei. Ob es aber zur Verwirklichung dieses Projekts
kommen wird, ist noch unklar.
Angesichts knapper Kassen auch in Schweden scheint uns aber
der Bau einer weiteren Tunnelbana nicht sehr wahrscheinlich.
Eher ist zu vermuten, dass die Stockholmer Tunnelbana ihre größte
Netzausdehnung erreicht hat, von einzelnen kurzen Verlängerungen
einmal abgesehen.
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